Unsere Konzeption

 
Mit unserer Konzeption machen wir die Vielfältigkeit unserer pädagogischen Krippen- und Kindergartenarbeit transparent, beschreiben unsere Schwerpunkte und stellen Eltern sowie Kindern einen Leitfaden und Begleiter zur Verfügung. Unsere Konzeption wird stetig auf ihre Gültigkeit überprüft und vom pädagogischen Team kontinuierlich weiterentwickelt.
Sie dient der Qualitätssicherung unserer pädagogischen Arbeit und kann hier heruntergeladen werden:
  
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Die folgenden Informationen geben Ihnen einen Überblick über unseren pädagogischen Ansatz und unsere Tätigkeit. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der schriftlichen Konzeption.
 
 
Von Beginn seines Lebens ist jedes Kind ein eigenständiger und einzigartiger Mensch. Das Kind besitzt eine individuelle Persönlichkeit, eigene Fähigkeiten und Stärken und bringt seine eigene Geschichte mit.
Als soziales Wesen lernt das Kind von und mit anderen. Es nimmt die Welt, in der es lebt, mit seinem ganzen Körper und all seinen Sinnen wahr. Durch aktives Ausprobieren, Erforschen, Entdecken, Beobachten und Wahrnehmen versteht das Kind Zusammenhänge, geht eigenen Interessen nach und erschließt sich aktiv die Umwelt, eignet sich diese an und gestaltet sie.
Das Kind kann außerdem kreativ, wissbegierig, aktiv, bewegungsfreudig, humorvoll, offen, freundlich, spontan, aber auch schutzbedürftig sein und ist auf Unterstützung angewiesen. Das Kind hat sein eigenes Tempo und seinen eigenen Rhythmus, um die Umwelt zu erforschen und sich zu entwickeln.
Diese Potenziale und Stärken des Kindes nutzen wir, um es in seiner Persönlichkeit und Entwicklung zu unterstützen und zu fördern.
 
Der Übergang in die Krippe und den Kindergarten stellt das Kind vor eine große Herausforderung, bei welcher es sich an eine neue Umgebung, eine veränderte Tagesstruktur, Regeln, fremde Erwachsene und Kinder anpassen und gewöhnen muss. Um das Kind bei dieser aktiven Anpassungsleistung im Eingewöhnungsprozess unterstützen zu können, muss das Zusammenwirken von Eltern und der Krippe sowie des Kindergartens abgesichert sein.
 
Um dem Kind einen guten Start in die Krippe und den Kindergarten zu ermöglichen, ist eine behutsame und individuelle Eingewöhnung wichtig. Das Eingewöhnungskonzept der Krippe und des Kindergartens orientiert sich am "Berliner Eingewöhnungsmodell".
 
Aufnahmegespräch
Vor der Aufnahme des Kindes wird ein Aufnahmegespräch mit den Erziehungsberechtigten des Kindes geführt. Das Gespräch führt die zukünftige pädagogische Bezugsfachkraft durch. Bei dem Gespräch sollte auch das Kind anwesend sein, damit es die Möglichkeit hat, einen ersten Kontakt zur pädagogischen Fachkraft herzustellen und die Einrichtung kennen zu lernen. Im Aufnahmegespräch werden wichtige Daten und Informationen über das Kind und dessen Familie erfasst. Des Weiteren erklärt die pädagogische Fachkraft den Eltern die Vorgehensweise bei der Eingewöhnung, das Konzept der Einrichtung, informiert über Gruppenstrukturen und -zusammensetzung, zeigt die Räumlichkeiten der Einrichtung und gibt Hinweise, was für die Aufnahme benötigt wird.
 
Grundphase
Das Kind wird in den ersten drei Tagen ca. eine Stunde in der Einrichtung verbringen. In dieser Zeit wird es von einer Bezugsperson begleitet. Hierbei kann es sich um die Mutter, den Vater oder auch einen Großelternteil handeln. Die pädagogische Fachkraft integriert das Kind und dessen Bezugsperson in den Tagesablauf. In dieser Zeit übernimmt die Bezugsperson des Kindes noch dessen Versorgung (füttern, wickeln, etc.) und verhält sich weitestgehend passiv, abwartend und beobachtend. Um dem Kind den Einstieg zu erleichtern, kann ihm dessen Bezugsperson zu Beginn Beschäftigungsangebote machen, auf welche sie dann zunehmend verzichtet. Das Kind sollte jedoch zu keinem Zeitpunkt zu etwas gedrängt werden. Die pädagogische Fachkraft bietet dem Kind nach und nach Kontakt an. Darüber hinaus beobachtet sie die Interaktion zwischen der Bezugsperson und dem Kind, um Anhaltspunkte für eine längere oder kürzere Eingewöhnungszeit zu ermitteln. Sollte das Kind kurz vor oder zum geplanten Zeitpunkt der Eingewöhnung erkranken, empfiehlt es sich, die Eingewöhnungsphase zu verschieben, bis das Kind wieder gesund ist. Erkrankungen, auch Erkältungen, können das Interesse und die Fähigkeit des Kindes, sich mit der neuen Umgebung auseinanderzusetzen, erheblich beeinträchtigen. In der dreitägigen Grundphase findet kein Trennungsversuch von der Bezugsperson statt.
 
Trennungsphase
Eine vorläufige Entscheidung über die Dauer der Eingewöhnung findet am vierten Tag statt. Ebenso unternimmt die begleitende Bezugsperson an diesem Tag (wenn es ein Montag ist, einen Tag später) den ersten Trennungsversuch. Ungefähr fünf bis zehn Minuten nach Ankunft im Gruppenraum, wenn das Kind sich einer Spielsituation zugewandt hat, verabschiedet sich die Bezugsperson von dem Kind und verlässt den Raum. Die Bezugsperson verlässt nicht die Einrichtung, sondern bleibt in der Nähe. Je nach Reaktion des Kindes, wird der Trennungsversuch ausgedehnt oder früher beendet. Akzeptiert das Kind die Trennung von der Bezugsperson noch nicht und lässt sich nicht von der pädagogischen Fachkraft begleiten, so findet ein weiterer Trennungsversuch erst in der zweiten Woche statt.
 
Stabilisierungsphase
Unter Beachtung der Reaktion des Kindes während einer Trennung von der Bezugsperson, vergrößert die pädagogische Fachkraft in Absprache mit der Bezugsperson den täglichen Zeitraum, den das Kind allein mit der pädagogischen Fachkraft in der Einrichtung verbringt. Die Bezugsperson des Kindes bleibt in dieser Zeit weiterhin in Rufbereitschaft oder telefonisch erreichbar, kann jedoch die Einrichtung für einige Zeit verlassen. Die pädagogische Fachkraft entwickelt mit der Bezugsperson und dem Kind ein kurzes Abschiedsritual, mit dem der tägliche Abschied erleichtert wird.
 
Schlussphase
Die Schlussphase der Eingewöhnung ist erreicht, sobald sich das Kind allein in der Einrichtung aufhalten kann. Die Bezugspersonen sind in dieser Phase weiterhin jederzeit erreichbar, um das Kind in besonderen Fällen zu unterstützen, für die die Tragfähigkeit der Beziehung zu der pädagogischen Fachkraft noch nicht ausreicht.
Die Eingewöhnung ist grundsätzlich abgeschlossen, wenn das Kind einen ausgeglichenen Eindruck macht, sich mit der neuen Umgebung auseinandersetzt, sich von der pädagogischen Fachkraft pflegen und trösten lässt und diese als "sichere Basis" anerkennt.
Etwa sechs bis acht Wochen nach Eintritt des Kindes in die Krippe oder in den Kindergarten findet ein Eingewöhnungsgespräch mit den Bezugspersonen des Kindes statt. Hierbei finden ein Informationsaustausch über den Verlauf der Eingewöhnung des Kindes in der Gruppe, sowie ein Austausch über das weitere pädagogische Vorgehen (Schwerpunkte, Zeitrahmen, etc.) statt.


 
 
 
 
Zehn Kinder im Alter von ein bis drei Jahren werden in der Krippengruppe von pädagogischen Fachkräften im Schichtbetrieb betreut. Der Gruppe steht ein großer Raum mit einer Essecke und verschiedenen Spielbereichen, wie z. B. einer Bauecke, einer Spiel- und Kletterburg, einer Leseecke und einem Kreativtisch, zur Verfügung. Wechselnde Materialien werden dem Kind zum kreativen Spiel angeboten. In einem anliegenden Nebenraum befindet sich der Schlafbereich.
 
Start in den Krippentag
Die Ganztagesgruppe und die VÖ – Gruppe öffnen ab sieben Uhr für die Kinder. In  Gruppe 4 (orangene Fußspuren) werden die Krippenkinder bis 7:30 Uhr betreut. Anschließend wechseln sie in die Krippengruppe. Jedes Kind wird persönlich empfangen und begrüßt, um ihm so einen guten und sicheren Start in den Krippentag zu ermöglichen.
 
Freispiel
In dieser Zeit wählt das Kind selbstständig den Spielpartner, das Spielmaterial, den Spielort, die Spieldauer und die Spielidee aus. Das Kind kann während dieser Zeit an Bildungsangeboten, wie z.B. Kreativangeboten, Sinnesspielen oder Bilderbuchbetrachtungen teilnehmen. An Regentagen hat das Kind außerdem die Möglichkeit, selbstständig den Flurbereich mit Fahrzeugen zu befahren. In den Sommertagen findet das Freispiel durchgehend im krippeneigenen Außenbereich statt. An heißen Tagen hat das Kind hier die Möglichkeit mit Wasser zu experimentieren. Nach dem Freispiel räumt das Kind selbstständig, mit Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte, die verwendeten Spielmaterialien auf.
 
Morgenkreis
Rituale wie das Begrüßungslied, die gemeinsame Überprüfung der Anwesenheit der Kinder und die Besprechung des Tagesablaufs sind ein wichtiger Bestandteil des Morgenkreises. Zudem finden auch themenbezogene Gespräche statt, sowie das Singen von Liedern und die Durchführung von Kreisspielen und Fingerspielen.
 
Essen und Trinken
Um 9:00 Uhr findet das gemeinsame Frühstück für die Kinder statt. Jedes Kind bringt das Frühstück und einen Imbiss von Zuhause mit. Zum Trinken steht Wasser und Tee bereit. Das Mittagessen wird von einem externen Caterer angeliefert. Das Kind wird aktiv in die Vorbereitungen für das jeweilige gemeinsame Essen eingebunden, indem es hilft, den Tisch zu decken und den Essenswagen aus der Küche abzuholen.
 
Wickeln und Sauberkeitserziehung
Jedes Kind wird in einem geschützten Rahmen und nach Bedarf gewickelt. Diese Situation wird von der pädagogischen Fachkraft genutzt, um auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes einzugehen und die persönliche Beziehung zu stärken. Sobald das Kind den Wunsch äußert, auf Toilette gehen zu wollen, begleiten wir es selbstverständlich dabei.
 
Schlafenszeit
Nach dem Mittagessen zieht sich das Kind mit Unterstützung der pädagogischen Fachkraft zum Schlafen um. Im angrenzenden Schlafraum wird jedes Kind individuell in den Schlaf begleitet. Wenn das Kind aufwacht, geht es mit einer pädagogischen Fachkraft ins Gruppenzimmer zurück und zieht sich dort mit Unterstützung der pädagogischen Fachkraft wieder um. Anschließend findet bis zur Abholzeit für das Kind das Freispiel drinnen oder draußen im Garten statt.
 
 
 
Das Krippenkind zählt ab dem Monat, in welchem es drei Jahre alt wird, als Kindergartenkind.
 
Wechsel in die Kindergartengruppe
Mindestens vier Wochen vor dem Kindergarteneintritt beginnt die Umgewöhnung des Krippenkindes in die Kindergartengruppe. Der Zeitrahmen kann variieren, wenn z.B. Ferien in diese Umgewöhnungszeit fallen. Die pädagogische Krippenkraft nimmt hierzu zur zukünftigen pädagogischen Bezugsfachkraft aus der Kindergartengruppe Kontakt auf, und legt mit ihr zusammen die Umgewöhnungs- und Gesprächstermine fest.
 
Zuerst besucht die zukünftige pädagogische Kindergarten-Bezugsfachkraft das Krippenkind zweimal am Vormittag in der Krippengruppe. Danach findet ein Besuch des Krippenkindes mit seiner Krippen-Bezugsfachkraft in der Kindergartengruppe statt. Während diesen gegenseitigen Besuchen nimmt die zukünftige Kindergarten-Betreuerin Kontakt zum Krippenkind auf. Die Krippenfachkraft bleibt als Sicherheit für das Kind im Zimmer, verhält sich allerdings passiv.
Nach dieser Anfangszeit besucht das Krippenkind mindestens dreimal pro Woche die Kindergartengruppe. Der Zeitrahmen hierfür wird individuell von den pädagogischen Fachkräften festgelegt.
Damit der Übergang auch für die Eltern gut gestaltet wird, findet ein Gespräch mit den Eltern, der Krippenfachkraft und der zukünftigen pädagogischen Kindergarten-Fachkraft statt. Dabei werden Themen angesprochen, wie die Entwicklung des Kindes, das Kennenlernen der neuen Betreuerin aus der Kindergartengruppe, sowie Termine und Ablauf der Umgewöhnung. Zudem werden die Eltern über Rahmenbedingungen der zukünftigen Kindergartengruppe (z.B. Gruppenstrukturen und -zusammensetzung, Turntag, Tagesablauf etc.) informiert.
Am letzten Krippentag wird das Kind im Morgenkreis verabschiedet und ein Koffer mit den jeweiligen Sachen des Kindes gepackt. Die Krippenkinder und die pädagogischen Krippenfachkräfte begleiten das Kind in die neue Kindergartengruppe, wo es von der neuen Gruppe in Empfang genommen wird.
 
 
Wenn Sie den gelben, blauen, roten oder orangenen Fußspuren folgen, finden Sie im Erdgeschoß die verschiedenen Kindergartengruppen. Hier werden jeweils 20 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren von pädagogischen Fachkräften im Schichtbetrieb betreut. In den Gruppen befinden sich verschiedene Spielbereiche, z. B. eine Bauecke, ein Rollenspielbereich, eine Leseecke oder ein Kreativbereich. 
 
Start in den Kindergartentag
Die Ganztagesgruppe und die VÖ – Gruppe öffnet ab 7 Uhr für die Kinder. In der Gruppe 4 (orangene Fußspuren) werden die Kinder bis 7:30 Uhr betreut. Anschließend wechseln sie in ihre Kindergartengruppe und die Regelgruppen–Kinder können hinzukommen. Jedes Kind wird persönlich empfangen und begrüßt, um ihm so einen guten und sicheren Start in den Kindergartentag zu ermöglichen. Bis 9:00 Uhr kann das Kind in den Kindergarten gebracht werden.
 
Freispielphase
Während der Bringzeit findet die Freispielphase statt. Dabei erforscht das Kind seine Umwelt. Es entscheidet selbst, was, wo, wie lange und mit wem es spielen möchte. Häufig entwickeln sich daraus anspruchsvolle und kreative Rollenspiele oder komplexe Bautätigkeiten mit unterschiedlichen Materialien.
 
Morgenkreis
Am Vormittag ist der Morgenkreis ein festes und wiederkehrendes Ritual im Tagesablauf, das dem Kind Sicherheit und ein Gemeinschaftsgefühl vermittelt. Dabei ist es uns wichtig, dass das Kind sich als Teil der Gruppe erlebt und sich wohlfühlt. Das Begrüßungsritual, gemeinsame Sing- und Bewegungslieder und das Besprechen des Tagesablaufs sowie das tägliche Kalenderritual, sind einige Bestandteile des Kreises.
 
 
 
 
Gezielte Angebote
Am Vormittag besteht für das Kind zudem die Möglichkeit, an einem gezielten Angebot teilzunehmen, wie Bewegungsangebote im Turnraum sowie Kreativ- und Sprachangebote der verschiedenen Bildungsbereiche in einer Kleingruppe.
 
 
 
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piel und Bewegung im Garten
Das Spielen und die Bewegung im Garten sind ein weiterer Bestandteil unseres Tagesablaufs, sodass wir täglich Zeiten im Garten verbringen.
 
 
 
 
Verabschiedung und Mahlzeiten
Um 12:30 Uhr verabschieden wir die RG – Kinder nach Hause. Die VÖ – und GT2+3 – Kinder nehmen ihren Imbiss oder das Mittagessen in den verschiedenen Räumlichkeiten ein. Feste Rituale, wie Hände waschen und ein Tischgebet, geben dem Kind in diesem elementaren Teilbereich einen festen Rahmen. Das gemeinsame Essen fördert das Gemeinschaftsgefühl und die Kommunikation.
 
 
Ablauf am Nachmittag
Die VÖ – Kinder haben nach dem gemeinsamen Imbiss bis zur Abholzeit um 13:30 Uhr die Möglichkeit zum Freispiel drinnen/draußen.
Um den Bedürfnissen der GT2+3 – Kinder gerecht zu werden, können die weiteren Abläufe nach dem Mittagessen variieren: Gemeinsame Geschichtenzeit zum Entspannen, Freispiel mit Rückzugsmöglichkeit zum Ausruhen und Bewegungsmöglichkeit im Garten. Bis 14:30 Uhr können die GT2 – Kinder abgeholt werden.
Für die GT3 – Kinder findet dann um 15:00 Uhr ein gemeinsamer Imbiss statt. Bis zur offenen Abholzeit um 16:30 Uhr findet für die Kinder das Freispiel drinnen oder draußen im Garten statt. Die Regelgruppenkinder, die von Montag- bis Mittwochnachmittag den Kindergarten besuchen, werden mit den GT2+3 – Kindern in die Nachmittagsgestaltung integriert.
 
 
Als familienergänzende und unterstützende Einrichtung ist uns die Erziehungspartnerschaft sehr wichtig. Die Krippe und der Kindergarten kooperieren mit den Eltern im Sinne einer einheitlichen Förderung ihrer Kinder. Unsere gemeinsame Aufgabe sehen wir darin, das Kind beim Hineinwachsen in die Gesellschaft zu unterstützen. Daher ist uns eine intensive, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und dem pädagogischen Team sehr wichtig. Wir machen unsere Arbeit für die Eltern transparent, ermöglichen ihnen Einblicke in unsere pädagogische Arbeit, sowie die Möglichkeit sich gegenseitig kennenzulernen.
 
Der erste Kontakt mit den Eltern ist das Anmeldegespräch und ein Elterninfoabend. Bei einer Präsentation werden den Eltern die Einrichtung, die Konzeption, das Aufnahmeheft, das Team und erste wichtige Infos des Krippen- und Kindergartenalltags vorgestellt. Die Eltern werden über die Bildungsarbeit und Erziehungsziele der Einrichtung informiert und haben hier die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit mit den Eltern ist die Eingewöhnungszeit des Kindes. Dabei ist es uns wichtig, einen guten Kontakt zum Kind und zu den Eltern herzustellen, und auf ihre ganz persönlichen Bedürfnisse einzugehen.
Ein gutes und offenes Miteinander ist die Basis für eine harmonische Krippen- und Kindergartenzeit. Um diese Basis zu stärken, finden verschiedene Angebote für die Eltern und Familien statt:
  • Eingewöhnungsgespräche – Entwicklungsgespräche – Kurzgespräche
  • Elternabende – Elternbriefe
  • Einladungen zu Aktionen in den Gruppen
  • Gemeinsame Feste – Gottesdienste
  • Oma-Opa-Nachmittage
  • Veranstaltungen des Elternbeirates
 
Der Elternbeirat
Der Elternbeirat besteht aus den einzelnen Elternvertretern der Gruppen. Diese werden am ersten Elternabend im neuen Krippen- und Kindergartenjahr gewählt. Der Elternbeirat koordiniert und vertritt die Interessen aller Eltern. Er hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit in der Einrichtung zu unterstützen, und die Zusammenarbeit zwischen Einrichtung, Elternhaus und Träger zu fördern. Er tagt drei bis vier Mal im Jahr. Zudem kann der Elternbeirat Elternversammlungen einberufen. Diese Zusammenarbeit ist uns sehr wichtig und wir schätzen das entgegengebrachte Interesse und Engagement.
 
 
Ein Beispiel für unsere vielfältigen pädagogischen Projekte und Angebote ist der Waldtag. Er findet regelmäßig für die Schulanfängerkinder statt. Sie besuchen einen Vormittag lang den Wald. Dabei werden sie werden von drei pädagogischen Fachkräften und unserer Handpuppe, dem Waldigel Moritz, begleitet.
 
Für diese Waldtage melden die Eltern ihr Kind nach einer Schnupperzeit verbindlich an und erklären sich mit unseren Zeckenschutzvorgaben und Fuchsbandwurminformationen einverstanden.
 
Ablauf eines Waldtages:
  • Treffpunkt im Kindergarten spätestens um 8:30 Uhr mit wetterangepasster Kleidung, sowie Waldrucksack mit Vesper und Trinkflasche.
  • Gemeinsame Busfahrt nach Waldprechtsweier.
  • Fußmarsch in unser Waldgebiet und Treffen am Waldsofa zur Begrüßungsrunde und zum Frühstück.
  • Freies Spielen in diesem Waldgebiet, d.h. das Kind erkundet im Spiel die Natur. Wir bieten ihm dafür verschiedene Materialien, wie Lupenbecher, Schaufeln, etc. an. Unter Aufsicht werden auch Schnitzarbeiten angeboten.
  • Rückweg in den Kindergarten in die Stammgruppen.
 
Ziele:
  • Das Kind macht vielfältige Naturerfahrungen.
  • Das Kind erweitert sein Wissen über Flora und Fauna.
  • Das Kind wird in seiner motorischen Entwicklung, z.B. durch Klettern und Balancieren auf Baumstämmen, Zelte aus Ästen bauen, gefördert.
  • Das Kind wird in seiner Sinneswahrnehmung, z.B. Vogelgezwitscher hören, in der Erde mit den Händen graben, gefördert.
  • Das Kind wird in seiner Fantasie und Kreativität durch freies Spiel ohne vorgegebenes Material gefördert.
  • Das Kind findet Spielpartner und übt Sozialverhalten ein.
  • Das Kind erfährt ein Gemeinschaftsgefühl mit Gleichaltrigen.
  
Kontakt

Evangelischer Kindergarten

Bernhardusstr. 5
76316 Malsch
Telefon: 07246 8109