Andreas Heinzler informiert die Gemeinde über die Planungen zum Grünen Gockel bei der Auftaktveranstaltung im Jahr 2012
Die EMAS-Plakette wird an der Melanchthonkirche angebracht
Erfolgreiche Zertifizierung im Jahr 2014: Die Übergabe der EMAS-Urkunde erfolgte im Rahmen eines Festgottesdienstes
Ökostrom seit 2001
Schon seit 2001 bezieht die Melanchthongemeinde Ökostrom. Im selben Jahr wurde eine Solaranlage auf dem Pfarrhausdach installiert, die die Wärme für die Haustechnik nutzt (Erwärmung des Brauchwassers und der Wohnräume). Es war die erste auf einem öffentlichen Gebäude in Malsch. Im Zuge dieser Arbeiten wurde die Heizungsanlage des Pfarrhauses (im Jahr 2002 auch die der Kirche und des Gemeindesaals) erneuert und auf Erdgas umgestellt. Seit 2009 wird Erdgas über die Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen (KSE) bezogen. Unseren Strom beziehen wir seit 2002 von LichtBlick – 100% Ökostrom aus deutscher Wasserkraft.
 
Fast 2 Jahre bis zur Validierung
Im Oktober 2012 formierte sich das Umweltteam, das alle weiteren Schritte organisierte und koordinierte. In der Gemeindeversammlung im November 2012 wurde das Vorhaben den Gemeindemitgliedern in einer Auftaktveranstaltung vorgestellt und bereits im März 2013 verabschiedete der Kirchengemeinderat die Umweltleitlinien. Sie bilden die umweltbezogene Verfassung unserer Kirchengemeinde und beinhalten Grundlagen, Ziele und Schwerpunkte im Hinblick auf den Umwelt- und Klimaschutz.
 
Nach einem weiteren Jahr intensiver Vorbereitung durch das Umweltteam der Kirchengemeinde war es am 9. April 2014 schließlich so weit: Umweltgutachter Georg Hartmann unterschrieb im Rahmen eines Vor-Ort-Termins die Gültigkeitserklärung der Umwelterklärung. Anschließend wurde bei der IHK die Eintragung in das EMAS-Register beantragt.
 
Im Juli 2014 fand die feierliche Übergabe des Umweltzertifikats "Grüner Gockel" und der EMAS-Plakette im Rahmen eines Festgottesdienstes statt.